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Rhein-Hunsrück-Zeitung, 20.10.2006

In Kastellauner Wohnheim wurde Großbrand simuliert

Freiwillige Feuerwehr übte in der Anlage St. Martin - Brötchen zum Dank

KASTELLAUN. Im Wohnheim St. Martin in Kastellaun übte die Freiwillige Feuerwehr Kastellaun einen groß angelegten Brandeinsatz. Simuliert wurde der Brand im Wohnzimmer eines der Häuser mit starker Rauchentwicklung. Bei dieser unangekündigten Übung kam es zum einen darauf an, die Reaktionen der Bewohner zu testen.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in den nächsten Wochen thematisiert, um im Ernstfall gewappnet zu sein. Zum anderen war es für die Freiwillige Feuerwehr Kastellaun eine gute Gelegenheit, sich mit den Gegebenheiten des Wohnheims vertraut zu machen.

Rund 30 Feuerwehrleute kamen zum Einsatz, die teilweise mit Atemschutzmasken ausgestattet das "brennende" Haus durchsuchten. Insgesamt sechs Fahrzeuge waren vor Ort, die große Leiter wurde ausgefahren, um auf dem Dach nach Brandherden zu suchen und das Gelände auszuleuchten.

Eine gemeinsame Übung zur Handhabung von Feuerlöschern für die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnheims wird von Sicherheitsbeauftragter Hedwig Weber und Wehrleiter Gerd Kramb von der Freiwilligen Feuerwehr erfolgen. Das Wohnheim St. Martin dankte den Feuerwehrleuten mit Brötchen, Fleischwurst und - um doch etwas zu löschen, mit Malzbier und anderen Getränken. Das Wohnheim St. Martin gehört zur Stiftung Bethesda St. Martin in Boppard. Zu ihr gehört ein Netzwerk unterschiedlichster Hilfsangebote, um Menschen in Lebenskrisen aufzufangen und Schutz zu bieten. (ste)

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