Pressespiegel

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Rhein-Zeitung, Cochem, 24.04.2007

Pfarrer Ottho Gerhard Heldring

Pfarrer Heldring, nach dem das Haus in Cochem benannt ist, gehört zu den Initiatoren, die 1854 die Stiftung Bethesda in Koblenz gegründet haben. Der Theologe, 1804 im niederländischen Zevenaar geboren, hatte als Seelsorger 1848 in Steenbeck bei Hemmen ein Mädchenasyl eingerichtet, ebenso drei Jahre später in Hoenderloo ein Durchgangsheim für verwahrloste Kinder. 1858 folgte das Rettungshaus "Talitha kumi", 1863 die Anstalt Bethel für minderjährige Mädchen und 1864 ein christliches Erziehungs- und Unterrichtsseminar für Töchter des Mittelstandes. In Reisen durch Deutschland rief Heldring in Predigten und Vorträgen zur Rettung von Gefährdeten und Prostituierten auf und legte damit auch den Grundstein für die Stiftung Bethesda. Heldring starb 1876 im böhmischen Marienbad.

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