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Rhein-Hunsrück-Zeitung, 27.07.2007

Chorfest vor Burgtheater-Kulisse

Im Innenhof des Klosters der Stiftung Bethesda in Boppard sprang der Funke von den Sängern auf die vielen Zuhörer über

Das Chorfest hat in Boppard mittlerweile schon Tradition. Kant- und Bethesda-Chor traten in diesem Jahr vor der Kulisse des Burgtheaters auf. Die Sänger hatten dabei ein breites musikalisches Spektrum in ihrem Repertoire.

BOPPARD. Die Freude war den Sängern der beiden Chöre von Bethesda und Kant anzusehen, als sie beim Bopparder Chorfest nacheinander, abwechselnd und zum krönenden Abschluss auch gemeinsam ihre über die Monate einstudierten Programme vortrugen.

Im Innenhof des alten Klosters wurde den Besuchern ein breites Repertoire geboten: Vom klassischen Sommerlied, über Brahms und den "kleinen grünen Kaktus" bis zu modernen Songs wie Andrew Lloyd Webbers "The music of the night" war alles vertreten. Die "Ode an die Freude" und das "Halleluja, danke schön, für die Wunder, die täglich geschehen" - vorgetragen vom großen Chor mit etwa 60 Sängern - kamen bei den Zuhörern an. Die beiden Dirigenten, Olga Matouchina und Ulrich Will, lockten das Optimum aus ihnen heraus.

Glanzpunkte waren auch die Soli von Alexandra Hodes (Gesang) und Johannes Hentschel (Akkordeon). Die Vokalistin trug mit schmeichelnder Stimme ihr Lieblingslied vor - von Olga Matouchina am Klavier einfühlsam begleitet. Hentschel, mehrfacher Preisträger bei "Jugend musiziert", faszinierte mit seinem exzellenten Vortrag.

Die Zuhörer wurden bei schönstem Sommerwetter nicht enttäuscht. Sie waren vergnügt, klatschten mit und spendeten reichlich Beifall. Getreu der Devise "Musik hat keinen Wert, wenn der Hunger am Magen zehrt", war auch für das leibliche Wohl gesorgt - dank vieler fleißiger Helfer. Die Besucher konnten dabei zwischen Grillgut, Kuchen, Kaffee und kalten Getränken wählen. Neu war die Kulisse: Das Burg-Theater, dessen Aufführungen in diesem Jahr im Klosterhof der Stiftung stattfinden, bot einen reizvollen Hintergrund und machte Appetit auf mehr.

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