Rhein-Hunsrück-Zeitung, 13.07.2009
Haus Olga feierte sein 15-jähriges Bestehen
Die Außenwohngruppe hat sich fest etabliert
BOPPARD. Die Außenwohngruppe des Bopparder Wohnheims "Haus Bethesda", das "Haus Olga" im Mühltal, besteht nun seit 15 Jahren - ein Grund zum Feiern für die Bewohner, ihre Verwandten, die Nachbarschaft und nicht zuletzt für die Mitarbeiter der Stiftung Bethesda St. Martin, die im "Haus Olga" tätig sind. Bei herrlichem Sommerwetter begrüßte Pfarrerin Elisabeth Schneider-Maukisch die Gäste mit einem Gottesdienst.
Das "Haus Olga" wurde aus Eigenmitteln der Familie Olga und Harald Fahmüller gebaut, die damit nicht nur ihrem eigenen Sohn, sondern auch zwölf weiteren Menschen mit psychischer Beeinträchtigung ein Zuhause schufen. Mittlerweile werden auch noch zwei ausgelagerte Wohnheimplätze durch die Mitarbeiter betreut. Hausleiter Heinz Sturmes erinnerte an die Anfänge. Christa Uhlig, Heimleiterin des Wohnheims "Haus Bethesda"- Heimleiterin Christa Uhlig und Ulrike Lingen vom Heimbeirat beschrieben das Konzept in der Außenwohngruppe, bei dem Individualität und Selbstständigkeit eine große Rolle spielen. Olga Fahmüller bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und wünschte viel Glück für die Zukunft.
Bei Gegrilltem, Salat, Kaffee und Kuchen wurden Gespräche geführt und Kontakte geknüpft. Auch viele Menschen aus der Nachbarschaft feierten mit.
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