Pressespiegel

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Rhein-Hunsrück-Zeitung, 04.08.2009

Tief beeindruckt vom Umfang der Angebote

Betriebsausflug der Telefonseelsorge Mittelrhein

BOPPARD. Warum nicht Dienst und Freizeit miteinander verbinden? Im Rahmen ihres Betriebsausfluges taten dies jetzt rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiter der Telefonseelsorge Mittelrhein. Die sonst eher anonym und im Stillen wirkenden Ehrenamtler besuchten die Stiftung Bethesda-St. Martin.

Telefonseelsorger erfahren es oft als Erste, wenn "die Seele in Not" ist, wenn seelische Belastungen, Beeinträchtigung, Krankheiten den Betroffenen und oft auch den Angehörigen und Freunden zusetzen. Manchmal so stark, dass die Seelsorge am Telefon an ihre Grenzen kommt und man dann an professionelle Hilfe weiterleiten kann.

So stellte sich schnell im Laufe des Besuches und des gegenseitigen Austausches heraus, dass es durchaus Überschneidungen in der Arbeit der beiden Organisationen gibt und dass man sich gar nicht so selten aber ohne voneinander zu wissen, jeder aus seinem Auftrag heraus, gemeinsam bemüht.

Die Ausflügler waren erstaunt über die Vielfalt der Betreuungs-, Beratungs- und Arbeitsangebote für psychisch kranke und behinderte Menschen. Für sie war es leicht verständlich und nachvollziehbar, dass das Angebot so differenziert sein muss, damit dem Einzelnen in seiner Verschiedenheit, mit seinen Einschränkungen und Ansprüchen auch wirklich geholfen werden kann. Unabdingbar sei, da waren sich Gäste und Gastgeber einig, eine absolut hohe Wertschätzung jeder einzelnen Person und ihrer Bedürfnisse.

"Der Besuch so vieler Ehrenamtler war uns eine Ehre." Mit diesen Worten bedankten sich am Ende des Nachmittags Marianne Schäfer und Dorothee Begger für das Interesse an der Arbeit der Stiftung Bethesda und freuten sich über den vielfach geäußerten Dank der Gäste.

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