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Rhein-Hunsrück-Zeitung, 08.09.2009

Mit vollem Einsatz in fairem Turnier die Kräfte gemessen

Sportbegeisterte aus den Einrichtungen der Stiftung Bethesda-St. Martin spielten in Boppard mit leichten Bällen um den Sieg

BOPPARD. Im Rahmen des Gesundheitsjahres in der Stiftung Bethesda-St. Martin traten 40 sportbegeisterte psychisch kranke und behinderte Menschen aus allen Einrichtungen zum Federballturnier an. Auf dem Gelände der Stiftung in Boppard zeigten sie vor Mitarbeitern und Freunden ihre in vorangegangenem fleißigen Training erworbenen Fähigkeiten.

Windstilles Wetter - sonnig, aber nicht zu heiß - bot ideale Bedingungen, um den Ball mit Leichtigkeit unter Kontrolle zu halten. In unterschiedlichen Leistungsgruppen kämpften die Teilnehmer im Einzel oder Doppel um den Sieg und gaben dabei alles. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Spieler an und sorgten damit für beste Turnierstimmung. Das Gartengelände der Stiftung bot den Teilnehmern, die sich am Turnier nicht beteiligten, aber auch nicht "nur mit den Augen" aktiv sein wollten, darüber hinaus die Gelegenheit, sich im gemächlichen Boulespiel zu messen und dabei Spaß zu haben.

Am Ende der Wettkämpfe, nachdem die Schweißtropfen getrocknet, der Durst gestillt und der Energiehaushalt mit leckeren Snacks wieder in Ordnung gebracht waren, erfolgte die mit Spannung erwartete Siegerehrung.

Im Hauptturnier siegte schließlich Klaus Osterritter (Firma Best) vor Christian Wyrobek (Best) sowie Andreas Klein (Rheinwerkstatt). Im Ping-Pong-Wettkampf belegten das Damenduo Angelika Adam-Schnorbach (Rheinwerkstatt) sowie Susanne Dott (Best) den ersten Platz. Platz zwei ging an das gemischte Team, bestehend aus Sibylle Monschauer (Rheinwerkstatt) und Manuel Pitsch (Rheinwerkstatt), vor Sandra Schöllgen (Best) und Christel Wolf (Rheinwerkstatt), die Platz drei belegten.

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